Was der Rechnungshof kritisiert

Der Rechnungshof stellte fest, dass die Medienförderung des Bundes zwischen 2019 und 2024 deutlich gestiegen ist und dass neue Marktteilnehmer im bestehenden System zu wenig berücksichtigt werden. Kritisiert wurden außerdem zersplitterte Strukturen, begrenzte Qualitätskriterien und die starke Orientierung an etablierten Marktstrukturen.

FairMedia-Lesart: Nicht einzelne Medien sind das Thema, sondern die Frage, ob das System Vielfalt, Qualität und neue journalistische Angebote tatsächlich stärkt.

Reformfenster 2026

Die Studie „Journalismusförderung in Österreich“ wird politisch als Grundlage für eine Neuordnung diskutiert. Für FairMedia ist wichtig: Reform darf nicht nur neue Begriffe bringen. Sie muss Daten, Kriterien und Zugang wirklich verbessern.

Unsere Arbeitsfragen

  • Welche Anbieter profitieren dauerhaft von öffentlichen Mitteln?
  • Welche Anbieter haben praktisch kaum Zugang?
  • Wie transparent sind Ablehnungen und Reihungen?
  • Welche Rolle spielen Qualität, regionale Leistung, Innovation und neue Formate?
  • Wo fehlen maschinenlesbare Daten?

Was FairMedia nicht macht

FairMedia ist keine Anti-RTR-, Anti-ORF- oder Anti-Medien-Seite. Kritik muss belegbar, verhältnismäßig und überprüfbar sein. Wir zeigen Daten und stellen Fragen. Wo Daten fehlen, dokumentieren wir die Lücke statt zu spekulieren.

Forderungen lesen